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Der Ortsteil Welsleben
Wappen Ortsteil Welsleben
Einwohner: 1769

Fläche: 21,70 km²
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Pfarrkirche St. Pankratius

Pfarrkirche St. Pankratius - Welsleben

Im 9. Jahrhundert wird das Dorf Welsleben zum ersten Mal geschichtlich erwähnt.
Urkunden aus dem Jahre 826 und 853 berichten, daß Waldeslef oder Waldisleif mit anderen Orten der Magdeburger Gegend wie Westeros (Westerhüsen), Salbecke (Salbke) und Olva (Olvenstedt) einer Abtei an der Weser zugewiesen wurde.

Der Ortsname Welsleben leitet sich aller Wahrscheinlichkeit nach vom in dieser Region seinerzeit vorhandenen großen Waldgebiet ab. Zu Zeiten der ersten Landvermessung 1734–1736 gab es in der Gemeinde 147 freie Einwohner. Eine Volkszählung im Jahre 1860 ergab immerhin schon eine Bevölkerung von 1.615 Einwohnern. Damit war zur Mitte des vorigen Jahrhunderts die heutige Einwohnerzahl von ca. 1.800 Einwohnern fast erreicht.
In diese Zeit fallen auch mehrere Ereignisse, die sich nachhaltig positiv auf die Entwicklung des Dorfes auswirkten:
Die Zuckerfabrik Fischer, Plümecke & Co. wurde gebaut, die Kreisstraße (jetzige B 246a) von Wanzleben nach Schönebeck - Salzelmen angelegt und um die Jahrhundertwende die Eisenbahnstrecke Schönebeck - Blumenberg errichtet. Damit und mit der bereits 1791 gebauten Chaussee Magdeburg -Leipzig erhielt der Ort Welsleben wesentliche Impulse für einen wirtschaftlichen Aufschwung.
Durch die günstige Lage des Ortes zu den Industriestandorten Schönebeck und Magdeburg vollzog sich in dieser Zeit ein Strukturwandel des bis dahin rein landwirtschaftlich geprägten Dorfes durch die Abwanderung von Arbeitskräften.
Die ursprünglich landwirtschaftliche Prägung ist heute noch sichtbar durch das Vorhandensein der landwirtschaftlichen Erwerbsstellen.
Städtebauliche Dominante ist die Pfarrkirche St. Pankratius, dessen spätromanischer Turm bereits 1225 errichtet wurde. Das Kirchenschiff wurde im barocken Stil 1671 an den „Wehrturm“ der Kirche angefügt.
Weiterhin geben die geschlossenen Hofanlagen Lange Straße/ Mühlenstraße/ Krumme Straße dem Ort eine geschlossene und städtebaulich einheitliche Struktur.
Welsleben weist einige denkmalgeschützte Gebäude und bauliche Anlagen auf.
In die vorläufige Denkmalliste ist das Gebäude Lange Straße 37 aufgenommen. Es weist einen Dachstuhl auf, der in seiner Form einmalig im Ort und der Gegend ist. Der Taubenturm auf dem "Bothischen Grundstück" wurde ca. zur Wende des 17. / 18. Jahrhunderts gebaut.
Der Welslebener Siefried Meyer baute eine 18 m lange und 1,80 m hohe Mauer im Hundertwasser-Stil und verwendete getreu der Philosophie des Friedensreich Hundertwasser (1928 – 2000) zu 95 Prozent alte Materialien.
Im Bereich des Feuerwehrhofes befindet sich ein Gebäude aus Naturstein und Fachwerk. Dieses Gebäude hat eine mit Holzschnitzereien verzierte Holzgalerie.
Die drei markanten Brunnenabmauerungen Krumme Straße (bördetypische Spitzbrunnen) dienen der Löschwasserversorgung. Hier werden teilweise artesische Systeme genutzt. Dieses ist einmalig für das gesamte Umfeld.
Die Bereiche Lange Straße / Krumme Straße / Mühlenstraße / Kirchstraße sind aufgrund ihrer einmaligen zusammenhängenden Ensemblewirkung von denkmalpflegerischem Belang.
Nicht nur Wohnhäuser, sondern Stallanlagen, Einfriedungen, Tore und Torbögen sind in einer solchen Vielfalt vorhanden, dass hier gemeinsam mit der unteren Denkmalbehörde weitere Gebäude und bauliche Anlagen unter Schutz gestellt werden sollten.

 
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